Pflegeberufe in der Schweiz: Faire Löhne und Gehälter

Wednesday, 09.12.2015

Pflegeberufe werden in der Schweiz deutlich besser bezahlt als in Deutschland oder Österreich. Ein Überblick der verschiedenen Länder.

Mit der zunehmenden Überalterung vieler Gesellschaften in Europa wächst der Bedarf an examiniertem Pflegepersonal. Pfleger und Krankenschwestern werden dringend in Altenheimen und in der häuslichen Kranken- und Altenpflege sowie in Krankenhäusern und Kliniken gesucht. Sie sind ähnlich gefragt wie Mediziner oder Arbeitnehmer, die als Physiotherapeut arbeiten. Menschen, die in dieser Branche tätig sind, leisten nicht selten Übermenschliches und sind daher für die Gesellschaft unverzichtbar. Sie sorgen sich nicht nur um die körperlichen Bedürfnisse der Patienten, sondern kümmern sich vielfach auch um organisatorische Dinge oder sind oft auch ein guter Ansprechpartner, wenn jemand zum Reden gebraucht wird. Wahrscheinlich haben aber auch Sie schon gehört, dass es in Deutschland mit dem Ansehen vieler Pflege-Berufe leider nicht weit her ist. Die Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen sind oftmals äußerst schwierig, und die Bezahlung befindet sich trotz einer komplexen und anspruchsvollen Tätigkeit am unteren Ende der Lohnskala. Nicht zuletzt kommen auch die Patienten zu kurz, für die in den meisten Fällen nur sehr wenig Zeit zur Verfügung steht. Schuld daran ist der drastische Sparkurs im Gesundheitswesen, der schon seit vielen Jahren anhält.

Vergleich Schweiz und Deutschland

Deutlich besser sieht es dagegen im Nachbarland Schweiz aus. Hier wurde schon vor vielen Jahren erkannt, welche herausragende Bedeutung die Tätigkeiten einer Krankenschwester oder eines Altenpflegers haben. Ein Blick in das Online-Vergleichs-Portal lohnanalyse.ch verrät, dass eine Pflegefachkraft in Deutschland im Schnitt ein Jahreseinkommen von 30.000 Euro bekommt. In der Schweiz hingegen beträgt das durchschnittliche Gehalt rund 77.000 Schweizer Franken im Jahr. Dieses Gehalt ist auch nach Umrechnung immer noch mehr als doppelt so hoch. Zusätzlich sind in der Schweiz die Krankenhäuser, Kliniken und Pflegeeinrichtungen deutlich besser ausgestattet als in Deutschland, was sich wiederum auch positiv im Berufsalltag bemerkbar macht. Die Unterschiede bei einem Vergleich Schweiz und Deutschland im Bereich der Pflege-Berufe sind wirklich gravierend und lassen kein gutes Bild auf die Pflegesituation in der Bundesrepublik werfen.

Den Umzug in die Schweiz wagen

Wenn auch Sie als Krankenschwester, Pfleger, Physiotherapeut oder in einem ähnlichen Job tätig sind, oder sich eine berufliche Zukunft in diesem Bereich vorstellen, dann sollten sich durchaus einmal ernsthaft fragen, ob ein Umzug in die Schweiz vielleicht eine Alternative zu einem Leben in Deutschland sein könnte. Auch in dem Alpenland besteht ein großer Bedarf an kompetenten Pflegepersonal und die Aus- und Weiterbildungsbedingungen sind dort sehr gut. Die Schweiz bietet eine ganze Reihe an schönen Städten und Landschaften, und der Lebensstandard gehört zu den höchsten in der ganzen Welt. Wer beruflich am Dienste am Menschen Gutes tun will, der ist in einem Pflegeberuf genau richtig und kann in der Schweiz viel Spaß bei der Arbeit erleben. Zudem wird dort auch noch die Philosophie vertreten, dass auch das Gehalt und die Arbeitsbedingungen stimmen sollten.

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